Die Renaissance des Zuhauses Konsumentenstudie Samsung

Quellenangabe: "obs/Samsung Electronics GmbH"

Die Studie ist zwar aus 2015, trotzdem sehr interessant

   - Befragung von 18.000 Europäern zur Ausstattung und Nutzung von 
     elektronischen Geräten
   - Fünffacher Anstieg bei der Nutzung von Online-Angeboten zur 
     persönlichen Weiterbildung
   - Anstieg um 400 Prozent bei der Anzahl von Europäern, die 
     Video-Streaming-Angebote nutzen

18 europäische Länder, 18.000 Befragte, ein Ergebnis: Der zweite Samsung Techonomic Index zeigt, dass das Zuhause 2015 mehr als ein Ort zum Essen, Ausruhen oder Schlafen ist. Die eigenen vier Wände sind das Zentrum des sozialen und kulturellen Lebens der Europäer. Technik bereichert den Alltag, was sich in der Ausstattung und Nutzungsdauer von elektronischen Geräten zeigt: Im europäischen Durchschnitt sind es 19 pro Haushalt und sie werden acht Stunden am Tag genutzt – knapp 18 Minuten mehr als in 2014. Besonders beliebt sind Haushaltsgeräte, die 84 Prozent der Befragten täglich nutzen – ein Zuwachs von zwölf Prozent zum Vorjahr. Der Fernseher bleibt auch in Zeiten von Smartphone und Tablet der bevorzugte Bildschirm, wenn es um Home Entertainment geht. 30 Minuten mehr als im Vorjahr verbringt der Europäer vor dem TV – auch aufgrund von Streaming- und Online-Inhalten, die immer mehr genutzt werden.

Quellenangabe: "obs/Samsung Electronics GmbH"
Quellenangabe: „obs/Samsung Electronics GmbH“

„Der Techonomic Index 2015 spiegelt die Renaissance des Zuhauses wider. Wir bilden uns auf dem Tablet weiter, feiern die Premieren neuer TV-Serien in großer Runde vor dem Fernseher und genießen es, mit Freunden und Familie spektakuläre Menüs zu kochen – und das alles in den eigenen vier Wänden. Moderne und hochqualitative Technik verschafft uns dabei mehr Freiheiten und Möglichkeiten. Sie lässt das Zuhause vom Rückzugsort zum Erlebnisort werden“, erklärt Georg R. Rötzer, Vice President Corporate Marketing Samsung Electronics GmbH.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick: Besitz

   - Die Europäer besitzen durchschnittlich 19 elektronische Geräte -
     eins mehr als in 2014.
   - 11 Prozent Anstieg im Bereich Tablets: 64 Prozent der 
     europäischen Haushalte verfügen heute über ein Tablet, im 
     Vergleich zu 53 Prozent im Vorjahr. In Deutschland befindet sich
     in jedem zweiten Haushalt ein Tablet - ein Zuwachs von sechs 
     Prozent zu 2014.
   - Im Durchschnitt besitzt der europäische Haushalt zwei 
     Fernsehgeräte und mindestens ein Tablet.

Nutzung/Dauer

   - Europäer nutzen ihre technischen Geräte im Durchschnitt acht 
     Stunden am Tag - 18 Minuten mehr als in 2014.
   - 24 Prozent der befragten Europäer nutzten im vergangenen Monat 
     kostenpflichtige Video-on-Demand (VoD)-Angebote, bei denen sich 
     Konsumenten Filme und Serien direkt aus dem Netz streamen oder 
     herunterladen können - fast fünfmal mehr als in 2014 (fünf 
     Prozent).
   - Inzwischen sind fünfmal mehr Haushalte bereit, für didaktisch 
     wertvolle Inhalte wie etwa Online-Sprachkurse zu zahlen. Waren 
     es im Vorjahr noch drei Prozent der Befragten, sind es im Jahr 
     2015 schon 17 Prozent.
   - Größter Anstieg der Nutzungsdauer von elektronischen Geräten ist
     bei Haushaltsgeräten zu verzeichnen: 84 Prozent der Europäer und
     82 Prozent der Deutschen nutzen ihre Kochgeräte täglich - ein 
     Zuwachs von zwölf bzw. 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
   - Im Schnitt verbringen Europäer 187 Minuten und die Deutschen 184
     Minuten vor dem Fernseher - ein Plus von 32 bzw. 34 Minuten zu 
     2014.

Mit Freunden in der eigenen Küche gemeinsam neue Rezepte ausprobieren oder mit der Familie die Lieblingsserie auf dem TV streamen – die eigenen vier Wände sind kreative Schaffungsstätte, modernes Unterhaltungsprogramm und Treffpunkt für Familie und Freunde zugleich. Acht Stunden verbringen die Europäer im Schnitt mit ihren insgesamt 19 technischen Geräten am Tag – vom Kühlschrank über den Ofen bis zum Tablet oder TV – die Heimelektronik macht die Zeit zu Hause noch komfortabler und erlebnisreicher.

Küche ist das neue Premium – vom Lebensgefühl Kochen

Dass die Menschen heute mehr Zeit mit ihren elektronischen Geräten verbringen, zeigt sich besonders stark in der Küche, in der viele Europäer ihrer Leidenschaft nachgehen: Rund 84 Prozent der Europäer und 82 Prozent der Deutschen nutzen ihre Kochgeräte täglich – ein Zuwachs von zwölf bzw. 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Europäer nutzen ihre Küchengeräte 66 Minuten – ein Plus von 14 Minuten zum Vorjahreswert. Die Deutschen liegen mit 62 Minuten nur knapp dahinter – 13 Minuten mehr als 2014. Mit der anhaltenden Beliebtheit von Koch-Shows, Food-Blogs und Menü-Anleitungen auf YouTube steigt die Lust vieler Konsumenten, mit neuen Zutaten und Gerichten zu experimentieren und das mithilfe hochqualitativer und innovativer Küchengeräte.

Die Nachfrage nach Video-on-Demand schnellt in die Höhe

Wie offen Europäer Online-Inhalten gegenüber stehen, verdeutlicht die rasant gestiegene Akzeptanz von Diensten für Video-on-Demand. So nutzten im Vormonat 24 Prozent der Befragten kostenpflichtige VoD-Angebote wie beispielsweise Netflix, Amazon Prime oder Watchever. Das ist knapp fünfmal mehr als vor zwölf Monaten. Damals waren nur fünf Prozent bereit, für VoD zu bezahlen.

Das TV-Gerät ist der beliebteste Bildschirm im Haushalt, gefolgt vom Tablet

Video-on-Demand lässt sich auf großen Bildschirmen besonders eindrucksvoll genießen. Der TV ist hier, trotz der hohen Beliebtheit von Smartphones und Tablets, nach wie vor das bevorzugte Gerät für das Home Entertainment. Im Schnitt verbringen Europäer 187 Minuten und die Deutschen 184 Minuten vor dem Fernseher – ein Plus von 32 bzw. 34 Minuten zu 2014. Dabei ist Fernsehen und gleichzeitiges Twittern in europäischen Haushalten längst zur Gewohnheit geworden, z. B. über das Tablet. Hier gilt: Ob zum Teilen von Inhalten, Verwalten von Dokumenten, Streaming von Online-Inhalten oder Lesen von Zeitungen und Magazinen – die Anzahl von Tablets in deutschen und europäischen Haushalten und deren Nutzungsdauer hat deutlich zugenommen: In 64 Prozent der europäischen Haushalte befindet sich ein Tablet, ein Plus von elf Prozent zum Vorjahr. Ähnlich verhält es sich in Deutschland. Hier verfügt jeder zweite Haushalt über ein Tablet, was einem Zuwachs von sechs Prozent entspricht. Die Europäer nutzen das beliebte Device 73 Minuten pro Tag, 37 Minuten mehr als im Vorjahr, die Deutschen 70 Minuten – ein Plus von 42 Minuten zu 2014.

„Schau dich schlau“: Bildung kommt immer öfter aus dem Internet

Nicht nur Kochrezepte suchen Verbraucher wie selbstverständlich im Internet. Auch ihre außerschulische Bildung in anderen Wissensbereichen erweitern Europäer zunehmend online. Inzwischen sind fünfmal mehr Haushalte bereit, für didaktisch wertvolle Inhalte wie etwa Online-Sprachkurse zu zahlen. Waren es im Vorjahr noch drei Prozent der Befragten, sind es im Jahr 2015 nun 17 Prozent.

Über den Techonomic Index 2015 von Samsung

Den Techonomic Index hat Samsung erstmals 2014 ins Leben gerufen, um mehr über das Nutzungsverhalten der Europäer von Unterhaltungs- und Haushaltselektronik zu erfahren. Die Erhebung 2015 basiert auf einer Online-Umfrage unter 18.000 Europäern im Alter von über 16 Jahren aus 18 europäischen Ländern, durchgeführt von Lightspeed GMI im Auftrag des European Samsung Lifestyle Research Lab. Zusätzlich hat die Meinungsforschungsgesellschaft Ipsos MORI Interviews mit 5.000 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien durchgeführt (1.000 Menschen pro Land).

 

2 Kommentare

  1. Eine wirklich coole Infografik!
    Bestens wird hier aufgezeigt, dass wir immer und immer mehr online erledigen, sei es am Handy, Laptop, Tablet der Desktop Pc. Ich finde es aber ehrlich gesagt beängstigend dass immer mehr Fernsehen geschaut wird. Wieso denn nur frag ich mich? Da läuft doch wirklich nur noch Müll. Eine vergleichbare Infografik zu 2016 wäre richtig toll.
    Was das Thema Bildung angeht,…ohne Youtube wäre mein Studium deutlich schwerer!

  2. Eine wirklich coole Infografik!
    Bestens wird hier aufgezeigt, dass wir immer und immer mehr online erledigen, sei es am Handy, Laptop, Tablet der Desktop Pc. Ich finde es aber ehrlich gesagt beängstigend dass immer mehr Fernsehen geschaut wird. Wieso denn nur frag ich mich? Da läuft doch wirklich nur noch Müll. Eine vergleichbare Infografik zu 2016 wäre richtig toll.
    Was das Thema Bildung angeht,…ohne Youtube wäre mein Studium deutlich schwerer!

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