Xiaomi Mi Band im Selbsttest

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An Weihnachten hat Caschy in seinem Blog geschrieben das das MiBand von Xiaomi zur Zeit von einem chinesischen Versender für unter 14€ zu kaufen ist. Ich dachte mir, für 14€ kann man nichts falsch machen und bestellte es einfach mal. Die Versandzeit aus China dauerte ca fünf Wochen und dann kam es in einem Luftpolsterumschlag und einem Zollaufkleber (durch den geringen Wert der Ware „Zollfrei“) endlich an. Jetzt hatte ich Zeit das Xiaomi MiBand zu testen und möchte Euch meine Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

Als Vergleich meine Samsung SmartGear 2

Um die Daten, welche das MiBand liefert gegen zu checken habe ich diese einfach nur mit meiner Samsung 2 Smartwatch verglichen. Klar, der Funktionsumfang des MiBandes ist um einiges geringer, aber es hat auch einen anderen Einsatzzweck.

Nachdem das Paket eingetroffen ist habe ich das ganze erst mal mit dem mitgelieferten USB Adapter voll geladen. Dies ging recht schnell von statten. Des weiteren habe ich die iPhone App, die es mittlerweile in englischer Sprache gibt installiert und beide Geräte gekoppelt.

Schrittzähler im Xiaomi Mi Band

Als erstes hat mich der Schrittzähler im MiBand interessiert. Nach einem Tag habe ich die Daten zwischen MiBand und der Samsung Gear2 verglichen. Hier hatte ich eine Abweichung von ca 3%. Das MiBand hatte ein paar Schritte mehr angezeigt. Im weiteren Testverlauf gab es immer wieder Differenzen im Bereich bis zu 5% nach oben oder unten. In der App werden zu den Schritten auch noch der ungefähre Kalorienverbrauch mit angezeigt. Eine interessante Spielerei.

Schlafmessung mit dem Xiaomi MiBand

Auch bei der Messung der Schlafphasen hatte ich wieder den Vergleich mit meiner Smartwatch. Als erstes ist anzumerken das der Tragekomfort in der Nacht beim MiBand doch um einiges besser ist wie mit der größeren Smartwatch. Im Vorteil zur Gear2 muss ich den Beginn der Ruhephase nicht manuell starten. Im Vergleich der beiden Geräte gab es aber auch keine größeren Differenzen. Nur die Tiefschlafphase hatte einen kleinen Unterschied.

Vorteile des MiBandes

Ein recht großer Vorteil des MiBandes ist die lange Akkulaufzeit. Mit der ersten Ladung hatte ich nach vier Wochen immer noch 20% Restkapazität. Das ist ein Riesenplus gegenüber der Smartwatch, welche im Prinzip jeden Tag geladen werden muss. Beim Tragen spürt man das Band nach zwei Tagen irgendwie gar nicht mehr. Auch dies ist ein großes Plus vom MiBand

Nachteile des MiBandes

Ein großer Minuspunkt in meinen Augen ist der Verschluss des mitgelieferten Armbandes. Dieses öffnet sich ungewollt des öfteren. Es besitzt zwar noch eine Sicherung aber auch diese ist bei mir schon aufgegangen und so kann man, wenn man nicht aufpasst, das Band schnell verlieren. Desweiteren ist die Internetseite zum registrieren des Bandes nur in chinesisch gehalten. Da ich bei der ersten Anmeldung wohl ein Tippfehler in der Eingabe des Passworts gemacht habe habe ich so leider keinen Zugriff mehr auf den Account und kann auch kein Passwort zurück setzen. Zumindest kann ich es im Chinesischen nicht lesen wo ich es denn machen sollte. Dadurch kann ich das Xiaomi MiBand leider nicht in Verbindung mit einem Android Gerät testen. Sollte ich noch die Möglichkeit finden das Passwort zurück zu setzen werde ich sicher darüber berichten.

Update

Mittlerweile scheint es ein Lederarmband für das MiBand bei Tinideals zu geben

Für einen Test habe ich es jetzt erst mal bestellt und werde nach Eintreffen darüber berichten.

Fazit

Das Xiaomi MiBand hat zwar nicht den Funktionsumfang einer guten Smartwatch, aber für seinen Einsatzzweck finde ich es gut geeignet. Wenn noch etwas an der Stabilität des Armbandes gearbeitet wird ist es mehr als empfehlenswert. Hier können Sie ein Fitnessarmband kaufen.

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