Die Zeiten von klobigen PCs sind vorbei. Jeder kennt die unhandlichen Rechner, die aufgrund ihrer Größe am liebsten unterm Schreibtisch platziert worden sind. Von einem schicken Designelement war man weit entfernt. Und die Größe war nicht das einzige Problem, laute Lüfter und eine regelmäßige Entstaubung kamen noch hinzu. Mit den Jahren änderte sich erst mal wenig, bis jetzt. Heute haben die großen Rechner immer öfters ausgedient, und müssen sich einem Mini PC geschlagen geben. Das ist quasi eine Slim-Version, die mit sehr kompakten Maßen auskommt. Meist sind die Geräte nicht größer als ein Buch und sehen zudem modern und stylisch aus. Doch wie bekommt man die drastische Reduzierung hin?

Aktuelle Mini PC Empfehlungen

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Mini PC Test

Cubi N Test
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Computer

MSI Cubi N Test

31. Oktober 2016 technikblogger 3

Im Zuge unserer neu erstellten Unterseite zu den Mini PCs wollten wir ja auch den ein oder anderen dieser Mini PCs testen und euch ein bisschen was dazu erzählen. In den letzten Wochen haben wir […]

 

Wer schon mal einen „alten“ Rechner aufgeschraubt hat, der wird das Innenleben noch relativ gut in Erinnerung haben. Dabei fällt nicht nur die das große Motherboard, sondern auch die zum Teil großzügige Platzverteilung auf. Das Gehäuse umschließt daher neben den vielen Komponenten auch Luft. Dies änderte sich erst mit dem Notebook. Hier sind Motherboard und Co. wesentlich kompakter und enger miteinander verbunden. Diese Technik war die Grundlage, um aus einem großen Desktop-PC eine schmalere Variante zu erschaffen. Man hat sich die Bauweise abgeschaut und so den „Computer 2.0“ auf den Markt gebracht. Ein Micro-PC ist also eine kleine Box, die mit der Technologie eines Laptops ausgestattet ist.

Eine kleine Marktübersicht

Auf der Suche nach einem Wohnzimmer-PC werden einem die Marken Asus, Zotac, Intel und AMD auffallen. Sie dominieren die Branche, sind aber natürlich trotzdem nicht alleine. Auch Konkurrenten wie CLS-Computer, MegaComputerWorld, DEViLO oder BoLv wollen ihr Stück vom Kuchen haben. Jeder Hersteller hat mehrere Modelle im Gepäck, die sich beim Design und in der Ausstattung voneinander unterscheiden. In diesem Punkt gibt es im Vergleich zum „großen“ Bruder keine Unterschiede. Beim Thema Geräusche ist es aber sehr wohl der Fall. Ein Slim-PC wird meist passiv gekühlt, sodass Lüfter erst gar nicht zum Einsatz kommen müssen.

Aktuelle Spitzenreiter unter Mini PC

Asus VivoMini VM65N-G009M

Asus VivoMini VM65N-G009M: Normalerweise ist ein Mini PC für kleinere Aufgaben wie Surfen, Schreiben oder Videos anschauen geeignet. Die Hardware ist verständlicherweise nicht so leistungsstark wie in einem Gaming-PC, sodass Abstriche gemacht werden müssen. Das Asus-Modell will davon aber nichts wissen, es protzt mit starker Hardware und schafft sogar Spiele auf mittlerem Niveau. Möglich wird das durch eine dedizierte Grafikkarte, die auf den Namen NVIDIA GeForce 930M hört. Der Prozessor ist ein Intel Core i5-6200U mit einer Taktfrequenz von maximal 2,8 GHz. Die leistungsstarke CPU wird von 8 GB RAM und einer 128 GB großen SSD-Festplatte unterstützt. Zu den Highlights zählen ein integrierter Lautsprecher, 4 USB-3.0-Anschlüsse, ein Speicherkartenslot und ein HDMI-Anschluss. Mit knapp 600 Euro ist der Spaß aber nicht ganz billig.

Asus VivoMini VM65N-G009M
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Zuletzt aktualisiert am 27.03.2017

Intel NUC i5

Intel NUC i5: Intel hat sich bei diesem Mini PC nicht lumpen lassen. Das überwiegend aus Metall bestehende Gehäuse ist stabil und bringt nur 690 Gramm auf die Waage. Außerdem verrichtet ein Intel Core i5-5250U die Rechenarbeit unter der Haube, was zu einer Leistung von bis zu 2,7 GHz pro Kern führt. Nicht zu sehen sind auch der Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 8 GB und die SSD-Festplatte mit 256 GB. Von den Anschlüssen her ist der Intel NUC i5 gut aufgestellt. Der Nutzer darf sich über 4x USB 3.0, LAN, Mini-HDMI, Mini-Displayport 1.2 und über einen Audioport freuen. Der Preis für den Micro-PC beträgt ca. 500 Euro.

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Zuletzt aktualisiert am 27.03.2017

Arten und Systeme

Eines haben alle Shuttle-PCs gemeinsam: Sie sind klein, komfortabel, bieten alle Features eines großen Rechners und sie lassen sich selbst auf kleineren Schreibtischen problemlos unterbringen. Auch das Design ist je nach Hersteller anders. Die wesentlichen Unterschiede findet man aber unter dem Gehäuse. Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Grafikkarte und Betriebssystem gibt es in einer vielfachen Ausführung. Manche Komponenten sind schneller, und andere wiederum können besonders effizient arbeiten. Der Anwender hat also die Qual der Wahl, für welche Zusammenstellung er sich entscheiden sollte. Als Basis dienen natürlich die täglichen Aufgaben, der der zukünftige Mini PC erledigen muss. Ist es nur ein wenig im Internet surfen? Oder sollen es vorrangig Schreibarbeiten sein? Vielleicht wäre auch ein Spiel zwischendurch nicht schlecht?

 

Ein vernünftiges Modell verfügt über einen Mehrkernprozessor (Intel Core i5 zum Beispiel) und über mindestens 4-GB-RAM (noch besser sind 8 GB). Die Festplatte sollte groß genug sein (beispielsweise 256 oder 320 GB) und ist im besten Fall eine SSD. Im Vergleich zu einer älteren HDD bringt diese einen deutlichen Leistungsschub mit. Bei der Grafikkarte reicht in den meisten Fällen eine Onboard-Lösung aus. Das ist aber nur dann so, wenn aufwendige Spiele oder eine professionelle Bildbearbeitung keine Rolle spielen. In dieser Angelegenheit ist man mit einer dedizierten Grafikkarte bedeutend besser dran. Ein vorinstalliertes Betriebssystem erspart Geld und Zeit, ist aber für viele Hobby-Techniker keine Pflicht. Schließlich ist es kein Hexenwerk eines zu installieren. Es darf jedoch der zusätzliche Aufwand nicht vergessen werden, das entsprechende Medium mit dem Product-Key richtet sich nicht alleine auf der Festplatte ein. Ansonsten sollten noch genügend Anschlüsse vorhanden sein, und das Design muss einem zusagen.

Vor- und Nachteile eines Mini PCs

Der größte und sichtbarste Vorteil betrifft logischerweise die kompakten Abmessungen. Die kleinen Geräte lassen sich so fast überall aufstellen und scheuen sich auch vor einem engen Platzangebot nicht. Dank des geringen Gewichts sind Standortwechsel und Transporte kein Thema. Übrigens: Entspricht der Shuttle-PC über den „Vesa-Standard“, dann kann dieser ohne Probleme an der Rückwand von kompatiblen Bildschirmen angebracht werden. Dadurch verschwindet der Rechner vollständig aus dem Sichtfeld. Ein weiterer Vorteil ist die stromsparende Arbeitsweise. Sie kommt aus der Notebook-Branche und verringert den jährlichen Energieverbrauch. Eine weitere positive Eigenschaft ist der geräuscharme Betrieb. Zwar kommt es hier auf das jeweilige Modell an, doch die Luftkühlung und passive Kühlkörper erzeugen weniger Geräusche als ein Lüfter. Viele Hersteller setzen außerdem auf ein modernes und schickes Design, deshalb integriert man gerne eine solche Box in einem Raum. Sie haben nichts mehr mit den einfachen und stillosen Kisten von früher zu tun.

 

Weniger schön ist das Platzverhältnis. Ein kleiner PC gibt nicht viel Raum für Veränderungen her und ist bis auf den letzten Millimeter genau berechnet. Das sorgt je nach Leistung nicht nur für eine überdurchschnittlich hohe Wärmeentwicklung, sondern lässt auch fast keinen manuellen Eingriff zu. Mehr als die Erweiterung des Arbeitsspeichers ist meistens nicht drinnen, oder der Aufwand ist wesentlich größer als bei einem „normalen“ Rechner. Der Wegfall des CD-Laufwerks ist nicht ganz so schlimm, schließlich wird immer öfters der USB-Slot zum Einsatz gebracht. Das ist auch nicht bei jedem Micro-PC der Fall, manche haben ein Laufwerk drinnen. Im Notfall kann auch mit einer externen Lösung gearbeitet werden.

Dafür eignen sich Slim-Computer

Wenn es sich nicht um eines der aktuellen High-End-Modelle handelt, dann ist ein Mini PC fürs Surfen, Schreiben, Präsentationen erstellen oder auch für Videos schauen geeignet. All diese Anwendungen benötigen nur mittlere Anforderungen, was einen Desktop-Rechner ohne Hindernisse ersetzt. In der Praxis gibt es keinerlei Unterschiede. Da die meisten Anwender nicht mehr Leistung benötigen, ist ein Wohnzimmer-PC fast immer eine richtige Entscheidung. Für eine professionelle Bildbearbeitung oder einer Videowiedergabe in 4K wird es schon enger, dann kommt man um eine stärkere Version nicht herum. Diese sollte nicht nur eine schnelle CPU und viel Arbeitsspeicher haben, sondern es sollte ebenfalls eine dedizierte Grafikkarte verbaut sein. Sie kommt dann in der Regel problemlos mit diesen Anforderungen zurecht.

 

Das Einsatzgebiet hängt sehr stark von den Komponenten ab. Man kann nicht sagen, dass alle kleinen PCs ausschließlich fürs Internet und für Office geeignet sind. Es ist wie in jeder anderen Branche, es gibt nicht nur schwächere, günstigere Modelle, sondern es mischen auch stärkere, teurere Versionen mit. Die kosten dann freilich mehr Geld, doch dafür bleiben die kompakten Abmessungen.

Der Mini PC alleine reicht nicht

Wer die Anschaffung eines Mini-Rechners plant, der darf auf die zusätzlich benötigte Hardware keinesfalls vergessen. Mit dem Computer alleine hat man zwar die Hauptzentrale, doch es könnten weder Inhalte angezeigt noch Eingaben ausgeführt werden. Die Rede ist von einem Monitor, einer Tastatur und einer Maus, die an den Micro-PC angeschlossen werden. Die Wahl dieser Komponenten erfolgt unabhängig vom Rechner, es sind nahezu alle herkömmlichen Geräte kompatibel. Der Anschluss der Tastatur/Maus erfolgt so oder so per Plug & Play, es müssen also keine Treiber installiert werden. Daher passen sowohl preiswerte als auch teure Modelle. Beim Bildschirm muss man lediglich auf die Anschlussmöglichkeit achten. Ein HDMI-Monitor kann zum Beispiel problemlos mit einem „Mini Displayport auf HDMI Kabel“ verbunden werden. Weiteres Zubehör, wie Lautsprecher oder eine Webcam, lässt sich ohne Einschränkungen anstöpseln.

Der kleine Computer im Stick-Format

Unter die Kategorie „Mini-Computer“ fällt auch ein Computer-Stick. Dabei handelt es sich von der Form her um einen etwas größeren USB-Stick, welcher unter der Haube PC-Komponenten verbaut hat. Es gibt also einen Prozessor, Arbeitsspeicher und ein Betriebssystem (zum Beispiel Windows 10). Meistens sind sogar ein oder zwei USB-Ports vorhanden. Der Computer-Stick wird per HDMI mit einem Monitor verbunden, wobei dann ein vollwertiger PC entsteht. Die Leistung ist natürlich aufgrund der Größe begrenzt, zum Surfen oder Nachlesen von Informationen reicht es aber locker. Mittlerweile gibt es auch mehrere Modelle zum Auswählen, die Hardware variiert also. Mit einem „richtigen“ Micro-PC können sie aber nicht mithalten. Erstaunlich, wie kompakt ein Rechner heutzutage sein kann. Vor 15 oder 20 Jahren war man noch weit entfernt davon.

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Zuletzt aktualisiert am 27.03.2017

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hilfreiche Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Minirechner

https://de.wikipedia.org/wiki/Netbook#Nettop

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8 Kommentare

  1. Ich suche nach einem Mini Pc mit Hdmi. Wenn es geht, dann soll er kein Windows 10 haben. Die find ich doof. Gibt es so einen Mini PC auch mit Android?

    • Hallo Frank, es gibt Tv boxen und USB Lösungen mit Android, aber diese sind nicht unebdingt als Mini PC anzusehen. Wir machen uns mal schlau. grüße

  2. Habt ihr diesen kleinen mini PC von vivo für weniger wie 200 Euro mal im Test gehabt? Ich brauch einen kleinen Mini PC für Bilderbearbeitung. Spielen will ich sicher nicht.

  3. Ich will da ja nur ein bisschen die Gradation anpassen. Das sollte ein Mini PC doch schaffen? Ich will nicht jede Menge Filter anwenden. Der Mini PC soll meine Bilder etwas aufhübschen, mehr nicht.

  4. Ist ja Weihnachten. Ich hab mir einfach mal den Mini PC bestellt. Ich werde mal berichten wie gut er für Bildbearbeitung ist. Vielleicht wag ich auch mal eine Partie Call of Duty. (Das ganz Alte meine ich!)

  5. Ich liebe ja meinen klobigen Computer. 🙂
    Aber nun ist es an der Zeit, dass ich mal wechsele auf einen Mini PC.Doe Asus Mini PCs sehen total cool aus. Es gabt Weihnachtsgeld, da wird es wohl der Asus VivoMini VM65N-G009M werden. 🙂

  6. Ich persönlich habe vor 1 Jahr von einem WindowsServer (auch ein HP Miniserver + SSD) auf ein Raspiberry PI2 gewechselt und bin super zu frieden. Grund hierfür ist der niedrige Stromverbrauch (2,5W) und der Möglichkeit, dieses System wartungsarm in einer Unterverteilung (Hutschiene) unterbringen zu können.
    Das xsolution Team hat hierfür ein Image in Perfektion aufbereitet – es sollten lediglich HostName, static IP-Addr und das root pswd geändert bzw. angepasst werden werden.

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