Wir bauen unseren Druckerbereich immer wieter aus. Zu modernen Druckern gehören natürlich auch Laserdrucker. Hier findet ihr Informationen zu dieser Druckervariante, sowie nützliche Tipps und hilfreiche Fakten

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 Schwarzweiss Laserdrucker

Eigentlich ist schon der Name Schwarzweiss Laserdrucker falsch, da ein Laserdrucker ja nicht weiss drucken kann. Der richtige Name hierzu wäre eigentlich der Monochrome Laserdrucker. Monochrome deswegen, weil er nur mit einer Farbe (im Normalfall schwarz) druckt. Der Name Schwarzweiss Laserdrucker ist aber trotzdem immer wieder im umgangssprachlichen zu finden.

Der Schwarzweiss Laserdrucker eignet sich für kostenbewusste Benutzer, welche auf einen Farbdruck oder Fotodruck keinen besonderen Wert legen. Zum einfachen Rechnungen oder Briefe schreiben wird sehr selten Farbe benötigt. Hier kann der Schwarzweiss Laserdrucker (Monochrome Drucker) voll und ganz seine Vorteile ausspielen.

Vorteile des Schwarzweiss Laserdruckers

Neben der hohen Druckgeschwindigkeit eines Laserdruckers können Sie mit einem Schwarzweiss Laserdrucker in den meisten Fällen auch sehr kostengünstig drucken. So wird der Monochrome Drucker für Einsatzzwecke mit hohen Druckvolumen interessant.

Farbe für den Monochrome Drucker

Auf Farbe muss man beim verwenden eines einfarbigen Druckers aber nicht. Viele Druckereien bieten fertig gedrucktes Brief- oder Rechnungspapier an, welches dann einfach in den Drucker eingelegt werden kann. Für den Rest ist dann ein einfarbiger Ausdruck ausreichend.

Wissenswertes zu Laserdruckern

Wie funktioniert eine Tonerkartusche?

Anders als beim klassischen Tintenstrahldrucker arbeiten Kopiergeräte und Laserdrucker nicht mit Patronen, sondern mit so genannten Tonerkartuschen bzw. Tonerkassetten. Doch wie genau läuft der Druckprozess mit diesen Farbmitteln ab? Diese Frage versuchen wir im Folgenden zu beantworten. Mit hilfreicher Unterstützung von www.tonerpartner.de

 

Was genau sind „Toner“ eigentlich?

Bei Toner handelt es sich letztendlich um ein Pulver, welches an Feinheit kaum noch zu übertreffen ist. Es wird aus Farbpigmenten, Kunstharz, Metalloxiden und Hilfsstoffen zusammengemischt, wobei die einzelnen Bestandteile nur zwischen 5 und 30 Mikrometer groß sind. Dadurch verhält sich das Pulver eigentlich eher wie eine Flüssigkeit. Wichtig sind neben den Farbergebnissen, die der Toner erzielen muss, auch die Haftbarkeit auf möglichst vielen Materialien (allen voran natürlich auf Papier) gewährleistet sein.

 

Aufbau von Tonerkartuschen

Wie bei Druckmaterialien für elektrostatische Druckverfahren nicht anders zu erwarten, ist der Aufbau einer Tonerkartusche nicht gerade simpel, sondern im Gegenteil eher komplex zu nennen. Um Ihnen nur eine Vorstellung besagter Komplexität zu geben, listen wir Ihnen hier nur die einzelnen Bestandteile auf:

 

  • Tonermischwelle
  • Entwicklungsstation
  • Regulierungswischer
  • Trommelklappe
  • Laserschacht
  • Untere Presswalze
  • Magnetwalze
  • Fotoleitertrommel
  • Beladungsroller
  • Tonerrückhaltefolie
  • Siegelkanal
  • Tonertank
  • Tonersensor
  • Übertragungsroller
  • Obere Heizwalze
  • Abfalltonertank
  • Trommelwischer

 

Schritt für Schritt zum bedruckten Medium

Während einige der oben aufgelisteten Komponenten „nur“ den reibungslosen Ablauf des Drucks gewährleisten beziehungsweise Beschädigungen des Druckers und der Kartusche verhindern sollen, ist der Hauptteil der einzelnen Bestandteile für den reibungslosen Ablauf des Druckprozesses verantwortlich, den wir nun etwas eingehender vorstellen möchten.

1.) Laden der Fotoleitertrommel

Der Beladungsroller lädt die Fotoleitertrommel (auch OPC Drum genannt). Dazu wird durch einen konstanten Fluss von elektrischen Partikeln eine negativ aufgeladene Oberfläche der Fotoleitertrommel erzeugt.

2.) Die Belichtung

Über den Laserschacht belichtet der Laser des Druckers nun die zuvor negativ aufgeladene Oberfläche der Fotoleitertrommel. Das Licht, das auf den Fotoleiter trifft, entlädt an den Eintrittsstellen die Oberfläche, so dass ein positiv geladenes Bild auf der Oberfläche der Fotoleitertrommel geschaffen wird, welches zu diesem Zeitpunkt noch unsichtbar ist.

3.) Die Entwicklung

Der Toner (oder: das Tonerpulver) wird von der Magnetwalze angezogen; die Menge wird dabei vom Regulierungswischer kontrolliert. Dies geschieht, indem er einen Tonerstau verursacht, der dazu führt, dass die Tonerpartikel sich durch Reibung untereinander negativ aufladen. Fotoleiter und Magnetwalze sind allerdings ebenfalls negativ geladen – abgesehen von den durch den Laser zuvor positiv geladenen Zonen, die das unsichtbare Bild ergeben. Diese Zonen saugen nun den Toner an, während er von den übrigen, negativ geladenen Zonen abgestoßen wird.

4.) Die Übertragung

Nun geht es darum, das positiv geladene Bild auf das Papier zu übertragen. Dazu wird es zwischen der Fotoleitertrommel und dem Übertragungsroller transportiert. Der negativ geladene Toner wird vom positiv geladenen Übertragungsroller angezogen und auf das Papier überführt.

5.) Die Fixierung

Um dauerhaft auf dem Papier zu haften, wird der Toner über die obere Heizrolle erhitzt. Wenn der Schmelzpunkt des Toners überschritten ist, drückt die untere Presswalze ihn in das Papier.

6.) Die Reinigung

Da nicht der gesamte Toner im Zuge der Übertragung (Punkt 4) auf das Papier kommt, muss die Fotoleitertrommel gereinigt werden, bevor weiter gedruckt werden kann. Dies geschieht mittels Trommelwischer, der gemäß seines Namens den Toner von der Trommel abwischt, während die Tonerrückhaltefolie verhindert, dass dieser Toner, der im Abfalltonertank landet, zuvor wieder auf das Papier zurückfällt.

7.) Die Löschung

Durch eine neuerliche Beladung der Fotoleitertrommel durch den Beladungsroller werden positive Ladungsrückstände entfernt. Damit ist sie bereit für einen neuen Druckprozess.