Wie so überall im PC-Komponentenbereich gibt es auch bei Grafikkarte verschiedene Steckplatz-Standarts. Die wichtigsten dieser Steckplätze sind PCI-e (Peripheral Component Interconnect Express), AGP (Accellerated Graphics Port) und das etwas ältere PCI (Peripheral Component Interconnect). PCI-e Grafikkarten sind die leistungsfähigsten und in aktuellen PC-Systemen und Mainboards Norm- und Standart. Schauen Sie in Ihrer Bedienungsanleitung nach, sollten Sie weder PCI-e noch PCI Steckplätze haben, bleiben nur noch AGP-Steckplätze.

Zusammenspiel zwischen Grafikkarte und Bildschirm

Der entsprechende Bildschirm ist mit unter fast genauso wichtig wie die Grafikkarte. Haben Sie beispielweise eine der leistungsstarken PCI Express Grafikkarten und einen Bildschirm mit minderwertiger Auflösung, werden Sie nicht viel Freude daran haben. Bringt Ihr aktueller Bildschirm nicht die passende Auflösung auf den Schirm, haben Sie zwar keinen Fehlkauf getätigt, aber sollten auch ggf. Ihren Bildschirm gegen ein besseres Gerät ausstauschen.
Gerade bei den TFT-Bildschirmen muss die Grafikkarte die Auflösung beherrschen, da diese Bildschirme mit der sog. „nativen Auflösung“ optimal arbeiten. Der DVI Anschluss bietet die beste Übertragungsrate, wer über noch eine ältere Grafikkarte verfügt, kann sich auch als Alternative einen VGA-DVI Adapter zulegen, allerdings muss man sich hier auf Leistungseinbußen einstellen.
Wer häufig Filme auf seinem PC oder Notebook anschaut, benötigt die entsprechende Auflösung, hier ist Full HD zu empfehlen (1920 x 1080 Pixel). Heutige günstige Einsteigergrafikkarten aktueller Modelle können diese Werte problemlos erreichen.
Jenseits der Full HD Auflösung, bei hochauflösenden Bildschirmen ab 27 Zoll benötigt man einen Dual-Link Anschluss, über den Grafikkarte verfügen sollte.

Anschließen mehrerer Bildschirme

In bestimmten Arbeitsbereichen kann es notwendig sein mit mehreren Bildschirmen zu arbeiten. Das Bedienen von von mehreren Programmen z. B. für anspruchsvolle Grafik, Video- oder Audioprogrammen kann gut auf zwei, drei- oder vier Bildschirme verteilt werden, dass verbessert unter Umständen entscheident den Workflow.
Auch für Gamer kann die Erweitung auf mehrere Bildschirme eine Verbessrung des Spielflusses bewirken, da ein größerer sichtbarer Bereich ermöglicht wird und die Umgebung wird besser wahrgenommen. Zum Beispiel bei Autorennen ist der Straßenverlauf besser erkennbar oder es werden Gegner bei Ego-Shootern früher erkannt. Um dies zu erreichen, empfehlen wir eine Grafiklösung mit zwei DVI-Anschlüssen.
Wer dennoch drei- und mehr Bildschirme benötigt, sollte sich für einen Grafikkartenverbund entscheiden, dabei müssen sowohl das Mainboard und die Grafiklösung dies unterstützen.

Was sind PCI-e Grafikkarten

PCI Express Grafikkarten sind die leistungsstärksten Grafikkarten auf dem Markt. PCI Express steht für Peripheral Component Interconnect Express. Wer eine leistungsstarke Grafikkarte für aktuelle Spiele oder für die Grafik, Audio- oder Videobearbeitung benötigt, ist mit einer PCI Express Grafikkarte gut beraten. Die Preise für PCI-e Grafikkarten können sehr unterschiedlich sein und hängen von jeweiligen Spezifikationen der Grafikkarte ab.

PCI Express ist eine schnellere interne Schnittstelle für Erweitungskarten in bestehenden Computer-Systemen. Sie sind vollständig auf- und abwärtskompatibel, was bedeutet das alle PCI-e Karten auch in neuere Mainboards passen und umgekeht, genau so passen PCIe-x1-Karten auch in einen PCIe-xa16-Slot und auch hier wieder umgekehrt. Durch immer weiter steigende Datenmengen von Grafikanwendungen und Spielen, reichte die Bandbreite zwischen Prozessoren und AGP Grafikkarten irgendwann nicht mehr aus. So entwickelten sich PCI-e Karten zum gemeinsamer Nachfolger von AGP und PCI Grafikkarten.

Stromversorgung von PCI Express

Grundsätzlich dürfen PCI-e Karten nicht mehr als 25 Watt verbrauchen, Low-Profile-Karten sogar nur 10 Watt. PEG-Steckplätze (PCIe-x16-Steckplätze) aber, ermöglichen eine höhere Stromversorgung. PEG-Slots liefern bis 75 Watt und stehen durch eine zusätzliche Anbindung an das vorhandene Netzteil. Zwei PEG (oder PCIe-x16-Steckplätze) liegen nie direkt nebeneinander, es sind immer ein bis zwei PCIe-x1-Steckplätze dazischen um eine ausreichende Kühlung der Karte zu gewehrleisten.
Bei dem Kauf einer neuen Grafikkarte sollte aus diesem Grund auch darauf geachtet werden, dass das Netzteil über genügend Leistung verfügt, da es ansonsten zu Engpässen in der Stromversorgung führen kann und die PCI Express Grafikkarte eine Anwendung findet.

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