HDR

HDR ist die kurze Bezeichnung für High Dynamic Range Image. Zu Deutsch bedeutet die englische Bezeichnung für HDR „Bild mit hohem Dynamikumfang“. Das alleine ist jedoch für den Laien in der IT-Welt nicht einfach zu verstehen. Der Begriff HDR und die damit detailgenaue Bezeichnung gibt ein Bild wieder, welches die unterschiedlichen Helligkeitskontraste deutlich wiedergeben kann. Digitale Bilder werden in einem hohen Kontrast wiedergegeben, auch wenn sie generell dunkel sind und nur manche Helligkeiten aufweisen. Die Intensität der Kontraste werden durch das HDR-Bild untermauert, um die glanzvollen Bilder in Szene setzen zu können, und damit alles auf den Bildern zu erkennen ist.

 

Klassische Kameras sind in der Lage, die rot-, grün- und blauen Farbelemente einzufangen. Dabei bedienen sich die meisten Kameras allerdings kleiner Techniken und Umsetzungen. Dadurch ist es meist ein LDR-Bild, welches mit nur 256 verschiedenen Stufen der Helligkeit arbeitet und dadurch ein Bild in seiner Kontrastreiche nicht richtig wiedergeben kann, als ein HDR Bild. HDR-Bilder achten auf die Helligkeiten und berücksichtigen somit die Kontraste. Deren Helligkeitsstufen reichen von 0,18 bis 560 aus, was einen deutlichen Unterschied in der Helligkeit- und Kontraststärke der Bilder bietet.

 

HDR-Bilder sind auch noch recht neu in der technischen Innovation und wurden erst ab den 1980er erforscht sowie weiterentwickelt. Der Erfinder Greg Ward Larson hatte die Idee um das Jahr 1985 herum und nutzte einst Gleitkommazahlen für die Speicherung von Helligkeitswerten. Im Laufe der letzten Jahre wurden die digitalisierten Aufnahmen verbessert, angepasst und innoviert. So entstand das HDR-Bild als Nachfolger von LDR-Bildern und ist heute die ideale Möglichkeit, kontraststarke Bilder perfekt zu präsentieren.

 

 

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