Xiaomi 13 Ultra – Das Neue Flaggschiff von Xiaomi

Xiaomi 13 Ultra
Xiaomi 13 Ultra

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi hat sich einen Namen gemacht und muss sich vor Apple und Samsung nicht verstecken. Damit sich daran nichts ändert, gibt es immer wieder neue Modelle. Am 18. April 2023 hat das Unternehmen das 13 Ultra vorgestellt. Der Name lässt bereits erahnen, dass sich das Gerät in die Flaggschiff-Kategorie einordnet und entsprechend viel zu bieten hat. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Kamera gelegt.

Details zum Europastart stehen noch aus, damit sind sowohl ein Datum als auch Preise gemeint. Für China gibt es bereits Zahlen, so kostet die kleinste Ausführung 5.999 Yuan (795 Euro), die mittlere Ausführung 6.499 Yuan (860 Euro) und die stärkste Version 7.299 Yuan (968 Euro). Die Kostenunterschiede sind natürlich beim RAM und beim internen Speicher zu finden (12/256 GB, 16/512 GB, 16 GB/1 TB). Die europäischen Preise werden wie immer höher ausfallen.

Das Display wird bis zu 2.600 Nits hell

Beim Design hat sich Xiaomi nicht zurückgehalten, damit ist in erster Linie die Rückseite mit dem runden, großen und sehr dominanten Kameramodul gemeint. Nicht zu übersehen ist auch der darunterliegende Gehäusebuckel. Das auffällige Aussehen geht aber noch weiter, genauer gesagt ist das Gehäuse mit einer Nano-Skin-Oberfläche überzogen. Auf dem ersten Blick sieht es nach echtem Leder aus, da die Struktur sehr ähnlich ist. Davon darf man sich aber nicht beirren lassen, es ist am Ende „nur“ hochwertiges Kunstleder. Beim Rahmen kommt Metall zum Einsatz und als Farben stehen Olivgrün und Schwarz zur Auswahl. Die weiße Ausführung bleibt (vorerst) dem Heimatland China vorbehalten.

Auf der Vorderseite hat Xiaomi ein 6,73-Zoll-AMOLED-Display verbaut, das in WQHD+ auflöst (3.200 x 1.440 Pixel). Daraus resultiert eine Pixeldichte von 522 ppi, außerdem gibt es Corning Gorilla Glass Victus und 120 Hz Bildwiederholrate. Letzteres ist natürlich adaptiv, sodass je nach Inhalt zwischen 1 und 120 Hz geregelt wird. Eine Maßnahme, um Akku zu sparen. Auch die Touch-Samplingrate mit einer Unterstützung von 240 Hz darf nicht vergessen werden. Features wie HDR10+ und Dolby Vision sind bei einem Flaggschiff selbstverständlich, interessanter wird da schon bei der Helligkeit. Im Normalfall arbeitet das 13 Ultra mit 1.300 Nits, in speziellen Situationen kann der Wert aber aufs Doppelte ansteigen (2.600 Nits). Dies ist zum Beispiel bei direktem Sonnenlicht der Fall und stellt im Moment einen neuen Helligkeitsrekord dar.

Als CPU ist der Snapdragon 8 Gen 2 verbaut

High-End ist nicht nur das Display, sondern auch der Prozessor. Unter dem Gehäuse arbeitet nämlich der Snapdragon 8 Gen 2 aus dem Hause Qualcomm. Dazu gibt es eine Adreno 740 als GPU und ein Snapdragon-X70-Modem. Dieses kann mit mmWave-, Sub6- und 5G-Netzwerken umgehen. Beim Arbeitsspeicher (LPDDR5X) und beim internen Speicher (UFS 4.0) gibt es wie oben erwähnt drei verschiedene Ausführungen. 12/256 GB, 16/512 GB und 16 GB/1 TB. Eine Speicherkarte zur Erweiterung kann nicht eingelegt werden.

Die Quad-Kamera hat einen Leica-Stempel

Das Kameramodul auf der Rückseite ist rund, massiv, auffällig und mit vier Kameralinsen bestückt. Beim Hauptsensor fiel die Wahl auf den IMX989 von Sony. Er löst mit 50 Megapixeln auf und hat als Besonderheit eine variable Blende mit zwei Stufen (f/1.9 und f/4.0). Die drei restlichen Kameras haben ebenfalls jeweils 50 Megapixel, der Sensor ist jedoch ein anderer (IMX858). Abgedeckt werden damit der Telezoom, die Periskop- und die Makro-Funktion. Alle Linsen sind mit einem Autofokus ausgestattet. Durch einen mittig angebrachten Schriftzug auf dem Kameramodul ist die erneute Zusammenarbeit mit Leica nicht zu übersehen.

Beim Thema Selfie verfügt das Xiaomi 13 Ultra vorne im Display über eine Frontkamera. Sie löst mit 32 Megapixeln auf (f/2.2) und ist oben mittig in einem kleinen Punch-Hole untergebracht. Eine in den letzten Jahren gängige Methode.

5.000 mAh für den Akku

Damit das Smartphone überhaupt eingeschaltet werden kann, ist ein Akku mit einer Kapazität von 5.000 mAh verbaut. Per Kabel (USB-C 3.2) beträgt die Aufladegeschwindigkeit 90 Watt, kabellos sind es noch immer 50 Watt. Mit Kabel dauert eine volle Ladung 34 Minuten, via Wireless Charging sind es 49 Minuten.

Das Gehäuse ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. Für vernünftigen Sound sorgen Stereo-Lautsprecher, NFC und Bluetooth 5.3 haben es ebenfalls ins Gerät geschafft. Für WiFi 7 hat es leider nicht gereicht. Als Betriebssystem ist nicht HarmonyOS, sondern Android 13 inklusive der eigenen Benutzeroberfläche MIUI 14 installiert.

Zum Abschluss dürfen die Maße und das Gewicht nicht fehlen. Klar ist, dass das 13 Ultra durch die 6,73 Zoll kein kompaktes Handy ist. Das bestätigen auch die Abmessungen von 163,2 x 74,6 x 9 mm und die Waage mit 227 g.

 

Tipp: Man sollte das Xiaomi 13 Ultra nicht importieren, sondern auf die globale Version warten. Die chinesische Version kann nämlich nicht mit dem LTE-Band 20 umgehen, in Deutschland wird dieses aber benötigt.

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