Dirror – der smarte Spiegel

Dirror - Smarter Spiegel
Dirror | Quelle: dirror.com

Jeden Morgen stehen wir auf und machen uns vor dem Spiegel zurecht. Dabei gibt es sie in den unterschiedlichsten Ausführungen, Größen und Variationen. 2016 kommt aber noch mal eine ganz neue Kategorie dazu, denn der Trend geht zu digitalen Spiegeln. Es gibt dafür zwei Herangehensweisen, die entweder einen Spiegel zu einem Tablet oder ein Tablet zu einem Spiegel machen. Während relativ häufig die erste Variante zum Einsatz kommt, setzt der Hersteller DIRROR auf die zweite Option. Der smarte Spiegel aus dem eigenen Hause ist also ein großes Tablet, welches eine Spiegelfunktion erhalten hat. Auf dem ersten Blick sieht das Designobjekt wie ein Bild aus, das in fast allen Räume einen edlen Eindruck hinterlässt. Natürlich kann der DIRROR auch im Badezimmer angebracht werden, doch in Betracht der Preise wird man es sich zweimal überlegen.

Leistung satt

Neben dem zum Teil riesigen Bildschirm fällt sofort der Rahmen auf. Er versteckt die ganze Hardware und steht in den Farben Seidenweiß, Java-Braun und Nussbraun zur Verfügung. Farblos hingegen ist der DIRROR im ausgeschalteten Zustand, wenn auf den 10, 23 oder 27 Zoll gerade nichts angezeigt wird. Man kann sich also zwischen drei Größen entscheiden, die als „S“, „M“ und „L“ deklariert werden. Die kleinste Version stellt 32 GB Speicher bereit, die beiden anderen setzen auf beachtliche 128 GB. Alle anderen technischen Daten sind identisch, so kann der Touchscreen beispielsweise per Sprachsteuerung bedient werden und es gibt integrierte Lautsprecher zum Abspielen von Songs oder Videos.

Die Auflösung des Displays beträgt 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD), der Arbeitsspeicher misst 4 GB. Die Rechenarbeit, in Form eines Prozessors, übernimmt ein Intel Atom-X7-Z8700, es handelt sich um eine Vierkern-CPU mit einer Taktfrequenz von 2,4 GHz. Die Verbindung zum Internet findet per WLAN statt, praktisch ist auch Bluetooth 4.0. Die Verbindungstechnologie lässt nämlich den Anschluss externer Geräte (wie zum Beispiel eine Tastatur oder Lautsprecher) zu.

Der per Kippschalter an- und ausschaltbare digitale Spiegel wird mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows 10 bedient. Dabei kommen die bekannten Kacheln zum Einsatz, die sich ohne Probleme erweitern lassen und die Möglichkeiten ausweiten. Filme und Serien von Netflix wären beispielsweise eine Option.

 Das Anwendungsgebiet

Ein Spiegel gehört normalerweise ins Badezimmer, in diesem Fall ist es aber nicht selbstverständlich. Einerseits ist es kein „richtiger“ Spiegel, denn die Qualität ist im direkten Vergleich schlechter (das betrifft unter anderem die Schärfe). Zwar ist es verständlich (es ist nach wie vor ein großes Tablet), doch es hat Auswirkungen auf das Anwendungsgebiet. Andererseits ist der DIRROR mit Technik gefüllt, die sich weder mit Kälte/Hitze noch mit Wasser verträgt. Sollte also aus irgendeinem Grund Flüssigkeit ins Innere gelangen, dann hat der digitale Spiegel ausgedient. Das Badezimmer ist somit nicht unbedingt der ideale Ort, kann aber freilich problemlos dort angebracht werden.

Die meisten Käufer werden den DIRROR im Flur oder im Wohnzimmer montieren. Hier muss der Spiegel nicht unbedingt eine „perfekte“ Qualität haben und es besteht keinerlei Gefahr bezüglich Hitze, Kälte und Wasser. Außerdem fällt das Designobjekt sofort ins Auge und verleiht jedem Raum ein modernes Feeling.

 Ganz billig ist der Spaß nicht. Es beginnt bei 590 Euro für das S-Modell, geht über 1.190 Euro fürs M-Modell und endet bei 1.390 Euro fürs L-Modell.

1 Kommentar

  1. Ich betrachte es ein wenig als Geldmacherei keine 16GB anzubieten. Wer das Tablet nur für zu Hause und vorwiegend als Spiegel nutzen möchte braucht sowieso nicht mehr. Warum sollte man sich ein Tablet kaufen um es nur als Spiegel zu nutzen? Meiner Freundin ist es in meiner Wohnung egal wo immer zu dunkel und ist mal ein Kleckser Schminke mehr als sonst im Gesicht haben meine schlecht beleuchteten Spiegel die Schuld.. Es geht bei dem Spiegeltablet also zwangsweise gar nicht direkt um Qualität sondern viel eher auch darum wie die Hintergrundbeleuchtung ihren Teil beiträgt.
    Wäre letzteres besser zu beeinflussen als neue Lampen für die Spiegel zu kaufen, wäre mir das Produkt zumindest einen Probelauf Wert.

    Grüße
    Stefan

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