Klarer Blick im Netzwerkdschungel

Netzwerk Verkablung

Was für eine einzelne Arbeitsstation gilt, lässt sich ohne weiteres auf ein ganzes Netzwerk übertragen. Von vorne sieht so ein Computer meistens elegant und gut designt aus. Doch spätestens, wenn man dahinter oder darunter den Kabelsalat zu sehen bekommt, ahnt man oft Böses. Sehr oft ist auch ein Netzwerk vielleicht clever geplant und die Idee dahinter eigentlich sehr naheliegend. Aber was letztlich mit zahlreichen individuellen Anpassungen und Improvisationen entsteht, kommt einem Dschungel näher als einem klar strukturierten Netz mit klar definierten Punkten, an denen sich die einzelnen Stränge treffen.

Dokumentation schafft Durchblick

In erster Linie braucht ein Netzwerk allerdings klare Strukturen. So bleiben die Wege der Daten innerhalb eines Netzwerkes für die Verantwortlichen stets nachvollziehbar. Wenn dennoch etwas nicht sauber funktionieren sollte, können sie schnell helfen, weil sie sich in einer klaren Struktur sofort zurechtfinden. Je größer eine Organisation oder ein Unternehmen wird, desto wichtiger wird dieser Aspekt. Das Wissen und die Handfertigkeit bei der Unterstützung ist dann idealerweise nicht mehr nur auf eine Person beschränkt, sondern es müssen sich beliebige Personen mit Problemen auseinandersetzen und diese lösen können. Wenn diese keine Chance haben, sich überhaupt im Netzwerk zurechtzufinden, leidet darunter letztlich die Produktivität.

Der einfachste Weg zur Bewältigung von Problemen ist es, Probleme gar nicht erst aufkommen oder sich verbreiten zu lassen. In der IT bedingt dies zum Beispiel eine gute Kenntnis darüber, welche Hardware sich wo im System befindet und welche Software darauf betrieben wird. Mit der SolarWinds IT-Bestandsverwaltung lässt sich zum Beispiel das Inventar eines ganzen Netzwerkes dokumentieren und gleichzeitig live aktualisieren. Der Neueinbau oder der Austausch einzelner Komponenten im Netzwerk führt automatisch zu einem Eintrag in der Datenbank. Fälligkeitsdaten für Revisionen oder Updates können so ebenfalls verwaltet werden.

Konzentration der Kräfte

Die effiziente Organisation der IT, die so unterstützt wird, führt automatisch auch zu einer besseren Produktivität im gesamten Unternehmen. Ob die IT sauber läuft oder ob es Problemzonen gibt, kann von einer zentralen Stelle aus überwacht werden, während die Mitarbeiter an den einzelnen Arbeitsplätzen davon nicht einmal viel mitbekommen. Und noch viel besser: Diese müssen keine wertvolle Zeit damit verbringen, ihren Arbeitsplatz auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten.

Sämtliche Updates und Revisionen kann alles der interne Service übernehmen, der dank der richtigen Software immer auf dem Laufenden ist. Um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu stören, ist zudem zu empfehlen, die Updates dann vorzunehmen, wenn die Arbeitsplätze nicht oder nur wenig besetzt sind. Das kann nachts sein, aber auch am Wochenende – je nach Branche natürlich.

Ein weiterer Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, ist der ewige Wandel, dem wir ausgesetzt sind. Die Welt ist extrem kurzlebig geworden und Mitarbeiter wechseln ihre Stelle wesentlich öfter als früher. So kann auch die Verantwortung über ein Netzwerk sehr schnell von einer Person zu einer anderen wechseln. Ein klar strukturiertes Netzwerk macht es für eine neu damit betraute Person wesentlich einfacher, sich schnell und gut damit zurechtzufinden. Findet man hingegen als Neuling den eingangs angetönten Dschungel vor, ist dies gleich einmal ein schwieriger Einstieg.

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